Forum Politik

Power to Change - Die Energierebellion

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit „Power to Change - Die Energierebellion“ wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Der Film von Carl A. Fechner stellt die dezentrale und regionale Auseinandersetzung mit der Energiewende dar. Er greift persönliche Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer eigenen natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authenischen und dramatischen Zeitdokument. Mit journalistisch-analytischem Blick, untermauert von einer tiefgreifenden Recherche, zeigt der Film Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker. Der alltägliche Kampf um die Energiewende wird auf die mediale Weltbühne projiziert. Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist.

Walter Jost begleitet Sie als Moderator durch den Abend.

Montag, 11.09.2017, 19.00-20.30 Uhr, in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85

Eintritt frei!

 

Das Ende der Mega-Maschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation

Der Autor Fabian Scheidler stellt die zentralen Thesen seines Buches vor und steht im Anschluss für Fragen zu Verfügung. Das Buch „Das Ende der Megamaschine“ legt die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende führt das Buch zu den Ursprüngen ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. Fabian Scheidler erzählt die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme zerrüttet hat. Aber er zeigt auch Möglichkeiten zum Ausstieg aus der Megamaschine auf und verknüpft dies besonders mit der Suche nach echter Demokratie. Ein originelles und sehr spannendes Buch. Es hilft dabei, die globale Megamaschine, die unsere Zukunft bedroht, zu durchschauen und zu überwinden“ (Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident des Club of Rome).

 „TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015“ (Robert- Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen)

„Mehr wert als alles, was ich im Geschichtsunterricht gelernt habe.“ (Christian Felber, Ökonom, Begründer der „Gemeinwohlökonomie“).

Weitere Informationen unter www.megamaschine.org. Eine Veranstaltung in Kooperation mit attac Mönchengladbach.

Donnerstag, 19.10.2017, 19.00-21.00 Uhr, in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85

Eintritt frei! 

Länder ohne Zukunft? Projektarbeit in Entwicklungsländern: Ein Erfahrungsbericht

Die Mongolei, Moldawien, Tadschikistan: was haben diese Länder gemeinsam? Wie haben sie sich seit der demokratischen Revolution politisch und wirtschaftlich entwickelt, wo stehen sie heute und wie sind ihre Perspektiven?

Der Referent Hans-Detlev Speckmann ist ehemaliger Banker, hat für den Senior Experten Service, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, als ehrenamtlicher Berater in diesen Ländern gearbeitet. Er hat so unterschiedliche Unternehmen wie eine Privatbank, eine Mikrokreditkasse und eine Baumwollspinnerei in Strategie, Marketing und Finanzen beraten und Mitarbeiter geschult. Dabei hat er die Länder und ihre Menschen aus einer „Arbeitsperspektive“ kennen und schätzen gelernt. Er berichtet über die Projekte, die Länder, die Menschen und über seine Erfahrungen und Einschätzungen.

Donnerstag, 09.11.2017, 18.00-19.30 Uhr, in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85

Eintritt frei!

Helmut Michelis ist Journalist mit dem Schwerpunkt
Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Er
arbeitete unter anderem für die Westdeutsche Zeitung, den
Pfälzischen Merkur und die Rheinische Post.

Fake News, Populismus, Digitale Revolution - Journalismus in der Krise? Podiumsdiskussion

Journalismus ist in aller Munde. Doch viele Gespräche über diesen Beruf und die Menschen, die ihn ausüben, drehen sich um eine kritische Sichtweise. Zeitungsauflagen sinken, die gezielte Themensetzung und Beeinflussung durch soziale Medien ist beinahe alltäglich. Alles wird öffentlich und doch wissen wir immer weniger wirklich. „Lügenpresse“ und „Fake News“ sind harte Anschuldigungen für Journalisten, die ihren Beruf und ihre Aufgabe als „4. Gewalt“ ernst nehmen. In einer Podiumsdiskussion mit Medienprofis gehen wir der Sache auf den Grund. Wer hat ein Interesse daran, negative Bezeichnungen zu etablieren und damit Journalisten zu diskreditieren? Gibt es noch Qualitätsjournalismus? Brauchen wir ihn überhaupt? Und was ist er uns wert?

Moderation: Helmut Michelis

Mittwoch, 29.11.2017, 19.00-20.30 Uhr, in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85

Eintritt frei!