Politik, Gesellschaft: Kino + Diskurs: Life on the border - Kinder aus Syrien und Irak erzählen ihre Geschichte Fensters

Status
Kursnummer 222D2502F
Beginn Mi., 26.10.2022, 19:00 - 22:00 Uhr
Kursgebühr 7,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Barbara Volkwein
Martina Roßbach
Kursort
Kann ein Film die Welt verändern? Vielleicht nicht das, jedoch kann er die Welt beschreiben, Probleme bewusstmachen und Denkanstöße geben. Unsere Reihe " Politik, Gesellschaft: Kino + Diskurs" zeigt im weitesten Sinne politische Filme: Laufende Bilder, die uns auf den Zustand der Welt und Gesellschaft aufmerksam machen und die unser soziales, kritisches, politisches Bewusstsein wecken, um etwas genauer hinzusehen. Das politische Kino hat es neben der übermächtigen Fülle an reinen Unterhaltungsfilmen nicht mehr so leicht, ein Objekt der cineastischen Solidarisierung oder der scharfen Analyse zu finden - wir versuchen es trotzdem und wagen uns an Themen heran, wo das ein oder andere mitunter sicher in Vergessenheit geraten ist, beispielsweise die vergessenen Menschen in langjährigen Kriegsgebieten. Auch widmen wir uns Utopien, die sich der Kreation einer besseren Welt verschreiben oder spiegeln die Macht des Geldes im laufenden Bild.
Die Zukunft gehört uns, darum laden wir keine Expert*innen ein, sondern diskutieren mit euch und gemeinsam das, was wir gesehen haben werden.
Entdeckt mit uns politische Filme und ihre Kraft, uns die Welt in einem anderen Licht zu zeigen. Wir freuen uns auf euch.

Die Filmreihe ist eine Kooperation mit Lemuria Kino + Diskurs / Eine Erde e.V.

Life on the border - Kinder aus Syrien und Irak erzählen ihre Geschichte
von Mahmod Ahmad, Sami Hossein, Delovan Kekha, Hazem Khodeide, Diar Omar, Zohur Saeid, Besameh Soleiman

In "Life on the Border" tritt der renommierte kurdisch-iranische Regisseur Bahman Ghobadi in eine beratende Funktion zurück und lässt die in den Geflüchteten-Lagern von Kobane und Sindschar lebenden Kinder und Jugendliche selbst filmen. Sie erzählen auf ihre subjektive Weise von ihren traumatischen Erfahrungen durch Angriffe des sogenannten "Islamischen Staats", von Verfolgung, Verlusten und Herausforderungen ihres Alltags in den Camps. Über sieben Monate hinweg wurden die Heranwachsenden von professionellen Filmemacher*innen in Kameraarbeit und Storytelling unterrichtet, um Grundlagen der Aufnahme zu erlernen und ihre Erlebnisse filmisch und künstlerisch zu vermitteln. Sieben dieser Geschichten sind Teil des fertigen Omnibusfilms, der 2016 bei Berlinale Generation Premiere feierte. In sehr unterschiedlichen, dokumentarischen wie auch fiktiven Beiträgen entfaltet sich ein intensiver Einblick in die Welt der Heranwachsenden und in ihre Wünsche und Hoffnungen.

Tickets online und an der Abendkasse erhältlich: 7.-/ erm. 3.50 EUR




Datum
26.10.2022
Uhrzeit
19:00 - 22:00 Uhr
Ort
Lüpertzender Straße 85, VHS am Sonnenhausplatz;1.Stock;Raum 113 (Saal)